Natürlich ist Wildtierbeobachtung genau das: wild. Es gibt keine Garantie, dass du die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung siehst, da vieles vom richtigen Zeitpunkt und ein wenig Glück abhängt. Aber du kannst deinen Besuch optimieren, um viele spannende Tiere von deiner Must-See-Liste abzuhaken! Lies unseren Leitfaden unten, um das Beste aus deiner Reise herauszuholen. Und egal, was du planst — vergiss das Fernglas nicht!
OPTIMIERE DEINE ROUTE FÜR EINE ERFOLGREICHE WILDTIERBEOBACHTUNG
Je nachdem, welche Tierarten du und deine Mitreisenden am meisten interessieren, stehen euch verschiedene ideale Roadtrips durch Arizona zur Auswahl. Wähle eine Route oder kombiniere mehrere — wir würden es dir nicht übelnehmen, wenn du deinen Aufenthalt verlängern wolltest.
BERGTIERE
Wer Bergtiere wie Wapitihirsche, Schwarzbären oder Maultierhirsche sehen möchte, sollte die bewaldeten San Francisco Peaks im Norden Arizonas besuchen. Übernachte in Flagstaff und erkunde das fast 65 Hektar große Lamar Haines Wildlife Refuge, wo ein 1,6 Kilometer langer Wanderweg hervorragende Beobachtungsmöglichkeiten bietet. Schwarzbären wurden auch im Tonto Natural Bridge State Park gesichtet, nur zwei Stunden von Phoenix entfernt.
Besucher auf der Suche nach Dickhornschafen können das Kofa National Wildlife Refuge an Arizonas Westgrenze erkunden. Obwohl diese Tiere meist mit den Rocky Mountains assoziiert werden, gedeihen sie gut in der Wüste Arizonas. Das Kofa Refuge wurde 1939 speziell gegründet, um diese majestätische Art zu schützen. Auch andere Tiere — darunter Dachse, Füchse und Gabelböcke — leben dort.

WÜSTENTIERE
Bevorzugst du Wüstentiere wie Rennkuckucke (Roadrunner) oder Klapperschlangen? Dann solltest du die tiefergelegenen Regionen rund um Sedona, Phoenix und Tucson besuchen. Hier kannst du auch einem der bekanntesten Tiere Arizonas begegnen: dem Nabelschwein (Javelina). Diese schweineähnlichen Säugetiere haben starke Persönlichkeiten und sind aus sicherer Entfernung sehr unterhaltsam zu beobachten. Aber lass dich nicht von ihrem harmlosen Aussehen täuschen — sie sind wild und sollten niemals angefasst oder gefüttert werden.
LEGENDEN DER “SKY ISLANDS”
Wenn du gerne Vögel beobachtest oder vom schwer auffindbaren Jaguar fasziniert bist, ist die Sky Island Region im Süden Arizonas dein perfektes Ziel. Entdecke eine Welt voller geflügelter Freunde in Sierra Vista, wo du in mehreren Naturschutzgebieten den Tag verbringen und mit einem Fernglas nach Zugvögeln Ausschau halten kannst. Auch Nasenbären können dir begegnen — ein waschbärenähnliches Tier, das in zahlreichen Parks der Region vorkommt. Das Highlight wäre jedoch ein Jaguar, der heute nur noch selten gesichtet wird, dessen geheimnisvolle Präsenz die Grenzregion aber weiterhin prägt.
BERÜCKSICHTIGE DIE TAGESZEIT
Tiere werden in drei Hauptkategorien eingeteilt: tagaktiv , dämmerungsaktiv und nachtaktiv . Je nach Art sind sie zu unterschiedlichen Tageszeiten unterwegs. Dies kannst du bei deiner Reise nach Arizona gezielt nutzen.
TAGAKTIVE TIERE
Viele der größten Arten Arizonas sind tagaktiv — darunter Schwarzbären, Wapitihirsche, Nasenbären, Dickhornschafe und Bisons. Auch wechselwarme Reptilien und Amphibien nutzen die Wärme des Tages, sodass du Chuckwallas, Gila-Krustenechsen und Schlangen eher bei Sonnenschein siehst. Bedenke aber: Selbst tagaktive Tiere ruhen sich in der Mittagshitze aus — du verpasst also nicht viel, wenn du eine Siesta einlegst!
DÄMMERUNGSAKTIVE TIERE
Erfahrene Wildtierbeobachter stehen früh auf und bleiben nach Sonnenuntergang draußen. Das liegt daran, dass die meisten wilden Tiere in der Dämmerung am aktivsten sind. Zu den dämmerungsaktiven Arten im Grand Canyon State gehören Kojoten, Nabelschweine, Rehe, Rotluchse und viele Vögel. Wenn du zu diesen Tageszeiten die Nationalwälder und Naturschutzgebiete von Arizona erkunden kannst, wirst du mehr Tiere sehen und weniger Menschen treffen!
NACHTAKTIVE TIERE
Nachtaktive Tiere in Arizona sind unter anderem Fledermäuse, Eulen, Skorpione, Waschbären und Stinktiere. Es gibt viele sichere Möglichkeiten, diese Tiere nach Sonnenuntergang zu beobachten. Probier mal den Desert Botanical Garden in Phoenix aus, wo von Juni bis September jeden Samstag die Flashlight Night-Reihe stattfindet, die etwas für die ganze Familie bietet. Im Hassayampa River Preserve gibt es auch „Creatures of the Night Walks”, bei denen du unter Anleitung eines Park Rangers Eulen, Skorpione und vieles mehr beobachten kannst. Das sind tolle Möglichkeiten, um das Nachtleben von Arizona mitten im warmen Sommer zu genießen!
BESUCHE ARIZONA ZUR RICHTIGEN JAHRESZEIT
Wie die Tageszeit spielt auch die Jahreszeit eine große Rolle. Einige Tiere sind saisonal weniger aktiv (wie Schwarzbären während des Winterschlafs), während Zugvögel den Winter im Süden Arizonas verbringen. Wer flexibel ist, kann seine Reise so planen, dass möglichst wenige Menschen, dafür aber viele Tiere zu sehen sind.
WO DU MIT SICHERHEIT TIERE BEOBACHTEN KANNST
Wenn du während deiner Reise kein Glück hattest, besuche eines der vielen Wildschutzgebiete oder einen der Parks Arizonas — dort sind Sichtungen garantiert. Das House Rock Wildlife Area nahe dem Grand Canyon Nationalpark beherbergt eine freilebende Bisonherde. Der Drive-through-Park Bearizona in Williams zeigt einheimische Arten und auch Rentiere, Flussotter und mehr. Schließlich bieten zahlreiche Zoos in Städten wie Tempe und Tucson eine zuverlässige Möglichkeit, alle fehlenden Arten auf deiner Liste abzuhaken.
Der obige Artikel wurde von Whitney James verfasst und in Zusammenarbeit mit Visit USA Parks erstellt.


Arizona Office of Tourism
These articles are brought to you by the staff of the Arizona Office of Tourism, and occasionally local tourism organizations around the state.








